ANDALUSIEN – Flamenco, Stierkampf, Tapas & C0

Nach langem Überlegen entschlossen wir – d.h. die heurige 3FKB - uns, Andalusien zum Ziel unserer Projektreise zu machen. Frau Prof. Stindl und Frau Prof. Dopplinger begleiteten uns  und wir stiegen am 11.September in unser Flugzeug nach Malaga. Kulturinteressierte Touristen kommen dort ebenso auf ihre Kosten wie die vielen sonnenhungrigen Besucher, da diese Stadt für jeden etwas zu bieten hat. Zeitig am nächsten Morgen verließen wir unsere Jugendherberge und erkundeten die historische Altstadt, während wir viel über ihre interessante abwechslungsreiche Geschichte erfuhren. Unser nächstes Ziel war das Teatro Romano, das unter Kaiser Augustus erbaut wurde und zu Füßen der Alcazaba, der maurischen Festungsanlage aus dem 11. Jhdt. liegt. Diese Festung gab uns einen ersten Einblick in die faszinierende maurische Vergangenheit und zusätzlich hatten wir einen tollen Ausblick auf Malaga. Nach einer kleinen „Tapas – Pause“ ging es weiter zu Picassos Geburtshaus und schlussendlich zum Playa de la Malagueta, dem beliebten City- Strand.

Der zweite Tag begann mit einem morgendlichen kulinarischen „Zuckerl“, dem Besuch des Mercado de Atarazanas. Diese Markthalle ist tatsächlich ein Erlebnis für alle Sinne und von Gewürzen aus aller Herren Länder bis zu farbenfrohem Obst und Gemüse sowie Fischen und Meeresfrüchten gibt es hier einfach alles. Danach ging es zur Stierkampfarena am Plaza de Toros de Malaga, wo wir von unseren Lehrerinnen über die Tradition des Stierkampfes, der ebenso wie die andalusische Küche die südspanische Tradition und Mentalität widerspiegelt, erfuhren. Nun waren nur noch 2 Attraktionen offen – der Aufstieg zum Mirador del Gibralfaro und die imposante Kathedrale, die auf den Grundfesten einer ehemaligen Moschee erbaut wurde. Dass wir nach so viel Eindrücken todmüde waren, war klar und so war die Busfahrt nach Granada eine ideale Gelegenheit uns ein bisschen auszuschlafen, bevor es am nächsten Tag wieder weiter ging.

Freitag, der 14. September, sollte ein ganz besonderer Tag werden – endlich durften wir die Alhambra sehen, von der Frau Stindl die ganze Zeit geschwärmt hatte! Davor bummelten wir noch durch das alte islamische Viertel Albaicin, wo wir preisgünstige orientalische Souvenirs  ersteigerten. Wir trafen uns dann mit unserem Guide beim Ticket Office des Nasriden Palastes und tauchten für die nächsten 3 Stunden in eine märchenhafte Welt aus Tausendundeine Nacht ein. Alles im Detail zu schildern, wäre viel zu lang, doch die absoluten Highlights sind ohne Zweifel der Patio de los Leones (Löwenhof), der Sala de los Abencerrajes mit seiner Kuppel, die an ein Meer von gipsernen Waben, aus denen Honig fließt, erinnert , nicht zu vergessen die prächtigen Gartenanlagen. Erschöpft aber glücklich, die Alhambra gesehen zu haben, kehrten wir in unser Hotel zurück.

Am letzten Tag hatten wir leider nicht mehr so viel Zeit, da wir bereits um 14 Uhr mit dem öffentlichen Bus zur zentralen Bushaltestelle fahren mussten, da wir von Malaga zurück nach Wien flogen. Es ging sich daher nur noch die königliche Kapelle aus, in der Königin Isabella von Kastilien und ihr Gemahl Ferdinand von Aragon begraben wurden. Enrique Egas errichtete dieses Meisterwerk, einem Mix aus Gotik, Renaissance und Barock 1506 und für die Sarkophage des Königspaars wurde extra weißer Cararra Marmor aus Italien geholt.

Wir alle können Andalusien nur weiter empfehlen und haben uns vorgenommen, so bald wie möglich nach unserer Abschlussprüfung mit unseren Familien und Freunden wieder zu kommen!

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