Berlin: Kurzurlaub in der Modestadt

Von 24. Bis 27. Juni besuchten wir, die 3HMA, die Modemetropole Berlin und sammelten dabei viele Eindrücke und vor allem einige spannende Erlebnisse, von denen wir hier einiges erzählen möchten.

Begonnen hat die Reise damit, dass einen Tag davor unser Flug plötzlich gecancelt wurde – ein Schock für uns alle, schließlich war die Vorfreude groß gewesen und der gepackte Koffer schon bereitgestellt. Glücklicherweise konnte „Cooltours“ noch kurzfristig auf einen Ersatzflug umbuchen, und so ging unsere Reise doch fast wie geplant, nur vier Stunden später, losgehen.

Am ersten Tag bekamen wir bei einer Führung einen guten Überblick über die Vergangenheit Berlins und seine Sehenswürdigkeiten. Das Brandenburger Tor konnten wir leider nur vom Pariser Platz aus betrachten, da aufgrund der gerade laufenden Fußballweltmeisterschaft eine abgesperrte Fanmeile den ganzen Platz davor in Anspruch nahm. Den Abend ließen wir auf einer Parkwiese in der Berliner Innenstadt ausklingen, und da waren wir vor allem beeindruckt von den zahlreichen talentierten Straßenmusikern und der Freundlichkeit der Berliner.

Am zweiten Tag unserer Reise lernten wir eine Berliner Modeschule kennen, die mitten in Kreuzberg direkt am Checkpoint Charlie gelegen ist. Hier bekamen von einem der Designer und Lehrer an der Schule eine Führung durch die Werkstätten und Kreativräume. Dabei erfuhren wir unter anderem, dass die Ausbildungsdauer mit Abitur nur drei Jahre beträgt. Im Gegensatz zu uns nähen die Berliner Modeschüler auch keine maßangefertigten eigenen Kleidungsstücke, sondern Konfektionsgrößen, die anschließend einmal im Monat im hauseigenen Shop verkauft werden. Wir hoffen auf einen baldigen Gegenbesuch der Berliner Modeschule, um den ihren LehrerInnen und SchülerInnen unser Schulsystem, die hier bei uns  ablaufenden Produktionsprozess und das Datenmanagement live vorstellen zu können. Und vielleicht könnten wir auch eine Kooperation mit dieser Berliner Modeschule eingehen, schließlich war ihre sympathische stellvertretende Direktorin, Frau Carmen von Lilienthal, sehr angetan von dem, was wir über unsere Unterrichtsfächer erzählt haben.

Am Nachmittag kamen wir zum wohl kreativsten Teil der Reise, einer Street-Art-Tour, nach der wir selbst Graffiti auf Pappkarton ausprobieren konnten. Mit einer dazu passenden inspirierenden Drum and Bass-Hintergrundmusik kamen wir dabei so richtig in Stimmung und ließen unserer Kreativität freien Lauf.

Am letzten Tag konnten wir auf einer Tour durch das hippe Neukölln diesen aufstrebenden Bezirk kennenlernen und in Gesprächen mit Jungdesignern auch viel Wissenswertes über nachhaltige und alternative Mode erfahren. Anschließend flog uns „Easy Jet“ wieder sicher nach Wien zurück, wo unsere Familien und Freunde bereits auf uns warteten.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste spannende Reise. Was uns wohl nächstes Jahr erwartet?

Elisa Schauer, Pia Sispela

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