Bienvenue à Nice!

Von Montag, den 25.03. bis zum Sonntag, den 31.03. bereisten die Französischgruppen der 4HMA und 4HMB gemeinsam mit den Professorinnen Sonja Etzelsdorfer und Theresa Gump das wunderschöne Nizza.

Wir verbrachten sieben Tage in Frankreich und erlebten ein Abenteuer nach dem anderen. Im Rahmen dieser Sprachreise konnten wir einen Einblick in die Sitten und Gebräuche waschechter Franzosen gewinnen, aber natürlich auch unsere Französischkenntnisse erproben.

Schon bei der Ankunft stellte man fest: Franzosen lieben ihr Land und ihre Sprache. Die wenigsten konnten ein paar Worte Englisch sprechen. Das sollte uns jedoch nicht beeindrucken, mutig ging es gleich vom Flughafen zu den jeweiligen Gastfamilien. Das Meer strahlte uns in einem malerischen Türkis entgegen, Palmen säumten die „Promenade des Anglais“ und so musste man sich sofort in die französische Stadt am Meer verlieben.

Den angebrochenen Abend ließen wir am Strand bei einem kleinen Picknick gemütlich ausklingen und am nächsten Tag fuhren wir in die bekannte Parfümerie „Fragonard“ nach Èze. Mit zig verschiedenen Düften eingesprüht und ein paar gekauften Exemplaren im Gepäck konnte es weitergehen. Der Höhepunkt des Ausfluges nach Èze lag nämlich noch vor uns: Der „Jardin exotique d‘Èze“, ein botanischer Garten auf der Spitze des Berges. Der tropische Aussichtsgarten überzeugte mit tollem Panorama auf die Stadt, das Meer und die umrahmenden Hügel, so, wie er einem perfekten Gärtnerbuch entspringen könnte. Am Abend fielen wir müde in unsere Betten.

Dies nun war der erste Streich, doch der nächste folgt zugleich. Am Morgen des nächsten Tages besuchten wir das MAMAC, ein Museum für moderne Kunst, und betrachteten mit geleiteter Führung die Skulpturen und Werke namhafter französischer Künstler wie Yves Klein und Niki de Saint Phalle. Das Wesentliche bei allen ausgestellten Werken war jedoch, die Geschichte hinter dem Bild mit einzubeziehen, genauer gesagt wie es entstand und was der Künstler damit ausdrücken wollte.

Damit auch das Verbessern der französischen Sprache nicht zu kurz kam, hatten wir von Montag bis Samstag jeweils vier Unterrichtseinheiten mit Cécile, einer aufgeweckten Französin, deren Motivation und Tatendrang auf uns überschwappten.

Jedoch wieder zum Programm der Reise: Bald wurde Cannes, an der französischen Riviera gelegen, unsicher gemacht. Mit dem Boot ging es vom Hafen in Cannes zuerst auf die kleine Insel „Île Sainte-Marguerite“, ein paradiesisches Örtchen mit kristallklarem Wasser. Cannes selbst beeindruckt mit dem langen Boulevard de la Croisette und ist von Sandstränden sowie exklusiven Boutiquen und Hotels gesäumt.

Am Samstag besuchten wir auch noch das malerische kleine Dörfchen „St. Paul de Vence“. Voller verwinkelter Gassen und duftender Crêpe-Stände lässt dieses Örtchen mit den vielen Kunstgeschäften alle Herzen Kunstbegeisterter höher schlagen.

Nachdem wir eine Stunde verspätet abflogen, ging es wieder zurück nach Wien.

Für uns alle verging die Zeit wie im Fluge und wir konnten kaum fassen, dass die Reise schon zu Ende war.

Elisa Schauer, 4HMA

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