Los geht’s: Rom, wir kommen!

Mode, Wirtschaft und Pizza – was für eine wunderschöne Mischung: Die Schülerinnen der Modeklassen (4HMA und 4HMB) und der Wirtschaftsklassen (3HKA und 3HKB) reisten im April gemeinsam mit den Professorinnen Gertraud Frey und Brigitte Müller im Zuge des Religionsunterrichts nach Rom und machten die beeindruckende Stadt unsicher. Nach der Anreise per Nachtzug ging es in ein Kloster, wo wir nächtigten. Von dort war es nicht weit bis in das Zentrum Roms. Die Fahrten waren jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis. Rom kann man mit keiner anderen Stadt vergleichen, an jedem Eck eine Sehenswürdigkeit. Selbst die normalen Gebäude und Wohnhäuser waren wunderschön.

Vom Trevi-Brunnen bis zum Kolosseum – jeden Tag gab es etwas zum Staunen und jede Sehenswürdigkeit ist atemberaubend auf ihre Art. Mit dem Wetter hatten wir wahnsinniges Glück, die Sonne schien und es hatte gefühlte 30°. Einige von uns kamen gebräunt oder mit einem Sonnenbrand im Kloster an. Wir waren stets in der Gruppe unterwegs und verstanden uns alle hervorragend. Am ersten Tag gingen wir alle gemeinsam zum Supermarkt und kauften unser Mittagessen. Das Schöne daran war, dass es so unkompliziert war und wir uns nett unterhielten. Am letzten Abend aßen wir alle zusammen in einem feinen Restaurant. Wir starteten unsere Reise mit einem Panini mit Wurst und beendeten sie mit Focaccia und Pasta. Durch diese Reise lernten wir einander besser kennen und hatten unglaublich viel Spaß. Es war einfach eine tolle Zusammensetzung der Gruppe und eine Reise wie diese wird uns allen in Erinnerung bleiben.

Annika Pelzmann ( 4HMA)

 

Als wir am 23.04 nach einer Stunde Verspätung um 10 Uhr mit dem Nightjet am Roma Termini ankamen, ging es zunächst in die gebuchten Zimmer des Klosters “Al suore teatine casa mater ecclesiae”. Die erste Sehenswürdigkeiten waren die Piazza Venezia, welche seit der Römerzeit als wichtiger Verkehrsknotenpunkt gilt und Santa Maria sopra Minerva, die als einzig bedeutende Kirche in Rom aus der Zeit der Gotik stammt. Außerdem wird gesagt, wer sich unter den Sternen der Basilika vermählt, wird auf ewig glücklich verheiratet sein.

Danach marschierten wir die Steinstraße entlang zum enormen Pantheon. Man braucht nur die Säulen zu sehen, um zu erkennen, dass dieses Bauwerk aus der mächtigen Zeit der Römer stammt. Anschließend ging es weiter zur Piazza Navona. Die Piazza Navona wurde ursprünglich als erstes provisorisches Stadion für Spiele griechischen Typs 46 v.Chr. unter der Herrschaft Julius Cäsars errichtet und dann für diese Zwecke genutzt.  Als Abschluss dieses kulturtouristischen Tages sahen wir die Spanische Treppe, an

deren Spitze man die Santissima Trinità dei Monti bewundern konnte, deren Fassade im Stil der Renaissance ist.

Das Thema des 24.04. war “Antikes Rom”. Dieser Tag war mein persönliches Highlight. Zuerst gingen wir zum Kapitol, dieser liegt auf dem kapitolinischen Hügel, welcher der zweitkleinste der klassischen sieben Hügel des antiken Roms ist. Von der Aussichtsplattform konnte man im Schatten an diesem heißen Frühlingstag wunderschöne Panoramabilder von Rom machen. Weiter ging es zum Forum Romanum, von dort aus konnte man schon das berühmte Kolosseum sehen. Das Forum Romanum, welches im antiken Rom als Mittelpunkt des politischen, wirtschaftlichen, kulturellen und religiösen Lebens galt, ist besser erhalten geblieben, als ich zunächst erwartet habe.

Danach ging es zu meinem Highlight, dem Kolosseum. Ich habe es mir groß vorgestellt, aber was ich sah, war gigantisch. Es ist das größte im antiken Rom erbaute Amphitheater, es diente als Austragungsort brutaler Veranstaltungen, die von Mitgliedern des Kaiserhauses zur Unterhaltung der Bewohner Roms zwischen 72 und 80 n. Chr. errichtet wurde. Am Nachmittag ging es zu ein paar heiligen Orten wie der kleinen Kirche San Clemente, der großen Lateranbasilika und zur Scala Santa, welche Christen kniend und betend hinaufsteigen, da eine Legende besagt, dass Jesus diese Stufen zu seiner Hinrichtung ging.

Am 25.04 besuchten wir die Katakomben San Sebastiano. Als wir durch die langen Gänge der Katakomben gingen, wurde mir Schritt für Schritt unwohler. Die kühle Luft, der Geruch von Gestein und Ton sowie das Faktum, dass hier viele Tote liegen und wahrscheinlich viele Gänge noch unerforscht bleiben, ließ mich einen Schauer über den Rücken spüren.

Der Nachmittag durften wir selbst gestalten, also ging ich mit ein paar Mädchen gemütlich in der Innenstadt Roms shoppen. 

Als Abendprogramm besuchten wir die Basilika Santa Maria in Trastevere, welche die älteste Marienkirche Roms ist. Nach dem Kirchenbesuch gingen wir alle gemeinsam in Trastevere essen, dort aß ich eine Pizza wie ich sie so noch nie zuvor gesehen habe. Es war eine nette Abwechslung, etwas Neues zu probieren.

Am letzten Tag ging es in den Vatikan. Da haben wir zuerst den Campo Santo Teutonico besucht, was etwas Besonderes war, denn es dürfen nur Österreicher, Deutsche und Schweizer hinein. Danach ging es zu den Vatikanischen Museen, es war ziemlich voll, doch es war es wert, denn wir sahen “Die Erschaffung Adams” von Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle. Danach ging es in den Petersdom dem größten Dom im Vatikan in Rom, es ist die Memorialkirche des Apostels Simon Petrus. Wir hatten Tickets für die Kuppel, deshalb hatten wir einen tollen Blick von oben auf die Menschen, die den Dom bewunderten. Traurigerweise ging es am Abend mit dem Zug wieder zurück nach Wien. Ich habe den Besuch in Rom und die warmen Sonnenstrahlen sehr genossen.

 

Veronika Kasprzyk (3HKA)

 

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