3HMB besucht Gedenkstätten in Oberösterreich - zum Thema Nationalsozialismus in Österreich

Der erste Tag im Schloss Hartheim, Donnerstag, 22. März

Nach der Ankunft in Linz begaben wir uns zum Schloss Hartheim. Dort wurden früher in der Zeit des Nationalsozialismus Menschen mit Behinderungen vergast. Wir wurden durch die Einrichtung geführt und es wurden uns die damaligen Zustände im Schloss erklärt. Dieser Ort löste große Bedrückung und ein Gefühl tiefen Mitleides mit den Opfern und ihren Hinterbliebenen bei uns aus.

Der zweite Tag in Mauthausen, Freitag, 23. März

Nach dem Frühstück brachte uns ein Bus in den Ort Mauthausen, von wo wir ca. 20 Minuten zum ehemaligen Konzentrationslager gewandert sind. Hier bekamen wir zuerst eine kleine Einführung von einem Guide, woraufhin wir uns in Kleingruppen Fotos aussuchten und gemeinsam überlegten, was die Personen auf den Fotos wohl für ein Leben hatten und aus welchem Grund die Bilder aufgenommen wurden. Danach begann die Führung rund um den großen Gebäudekomplex. Wir erfuhren von einer Fußballmannschaft und Spielen, die sogar öffentlich zugänglich gewesen sind, während ein paar Meter daneben gerade Menschen qualvoll starben und Leichen weggebracht wurden. Und auch von der sogenannten „Todesstiege“, wo Häftlinge wortwörtlich bis zum Tode arbeiten mussten. Zwischendurch gab es immer wieder angeregte Diskussionen über Rassismus und die damaligen Mitarbeiter des KZs aber auch über Parallelen zur heutigen Zeit.
Der Besuch in Mauthausen ist für uns alle ein bleibender Eindruck geworden. Man muss diese Gedenkstätte wirklich einmal gesehen haben, um sich darüber klar zu werden, dass so etwas nie wieder passieren darf.

Joana Haas, Patricia Gross und Julia Feigelbinder (3HMB)

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