WOW Heidi Horten Ausstellung im Leopoldmuseum

Am 21. 2. waren wir, die 4HKA und die 2HKA, in der brandneuen Ausstellung „WOW“ im Leopold Museum. Und der Titel passt wie angegossen. Die Ausstellung war tatsächlich ein WOW –Erlebnis.

Die Sammlung der österreichischen Kunstsammlerin und Mäzenin Heidi Göess-Horten ist eine der beeindruckendsten europäischen Privatsammlungen und wurde nun erstmals öffentlich präsentiert. Gezeigt werden 170 Werke, vom deutschen Expressionismus bis zum amerikanischen Pop ist alles vertreten. So kann die Milliardärin mit Werken von Marc Chagall, Paul Klee, Gustav Klimt, Henri Matisse, Joan Miró, Edvard Munch, Pablo Picasso, Jean -Michel Basquiat und noch vielen anderen Künstlern aufwarten, sodass diese Ausstellung auf jeden Fall einen Blick wert ist, wenn nicht auch zwei.

Patricia Rosenwirth (4 HKA)

Wunderschöne Werke von der klassischen Moderne bis zur zeitgenössischen Kunst erwarten die Besucher! Man weiß gar nicht, welches Gemälde man zuerst betrachten soll. Der erste Raum überwältigt mit den prächtigen Farben der deutschen Expressionisten, allen voran die Orange-und Rottöne von Ernst Ludwig Kirchner und die wunderschönen Blumenbilder von Emil Nolde.

Weiter geht es mit Surrealisten, René Magritte lässt den Betrachter wundern, Träume werden auf die Leinwand gebracht.

Yves Klein spielt mit der psychologischen Wirkung und Bedeutung einzelner Farben. ‚Der Tag ist blau, die Stille ist grün, das Leben ist gelb..‘ (Yves Klein). Schließlich wurde das dunkle Ultramarinblau die Farbe Yves Kleins. Dieses Blau verkörpert für den Künstler nicht nur die Farbe des Meeres und des Himmels, sondern auch die ‚Undefinierbarkeit und Unendlichkeit des Raumes‘. In dieses Blau muss man einmal versinken!

Alles in allem, nichts wie hin! Diese Ausstellung muss man gesehen haben!  (Am Donnerstag Abend ist übrigens der Eintritt gratis!)

Mag. Martina Schmahel-Plasenzotti (Kulturtouristikprofessorin)

 Am besten gefielen mir die Werke von René Magritte. Er ist ein sehr wichtiger Vertreter des Surrealismus. Seine Bilder brachten mich sehr zum Nachdenken. Außerdem gefielen mir auch Bilder von Marc Chagall, sie haben einen spielerischen Touch.

Ich empfehle Euch wirklich sehr, im Leopold Museum vorbei zu schauen und die Ausstellung WOW! zu besuchen.

Anna Aussprung  (2 HKA)

Mir hat das Gemälde „Study for Female Figure“ von Francis Bacon am besten gefallen. Es ist ein Ölgemälde und wurde 1971 gemalt. Man kann auf dem Gemälde vage mehrere Gesichter erkennen. Ich glaube, den Kopf einer Frau zu erkennen. Für mich sieht es so aus, als wäre der Kopf in der Mitte der „reale“ Kopf und die anderen so eine Art verschiedene Geister der Frau, die aus ihr herauskommen wollen. Ich mag die Farbwahl in dem Gemälde, denn sie passen sehr gut zusammen. Meiner Meinung nach harmonieren das Türkis und das Violett sehr gut miteinander.

Francis Bacon hatte ein tragisches und schweres Leben. Es spiegelte sich sehr in seiner Kunst wider. Seine Gemälde waren meist surrealistisch gemalt. Bacon ist sehr bekannt für seine Papstbilder, Portraits von engsten Freunden und Selbstportraits. Oft malte er auch Tiere und Frauen.

Die Heidi Horten Collection hat mir unglaublich gut gefallen. Ich finde es sehr toll, dass nicht nur eine Stilrichtung gezeigt wird, sondern eine breite Palette von Stilen und auch Skulpturen ausgestellt sind.

Hackl Chiara (2 HKA)

Falls Sie noch mehr Kulturtouristikerfahrungen lesen wollen, hier unser HLW Michelbeuernblog

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