Wussten Sie,....

dass Amsterdam mehr Wasserkanäle hat als Venedig. Am Besten, man erkundet die Innenstadt zu Fuß, wie wir, die Expositurklassen mit unseren Lehrerinnen Lydia Fenkart, Patricia Neuhofer und Claudia Meißnitzer Anfang März.

Wussten Sie, dass man neben vielen bekannten Persönlichkeiten bei Madame Tussauds auch einen ehemaligen Wiener an der Kasse treffen und gemeinsam in Erinnerungen an das schöne Meidling und die Tivoligasse schwelgen kann?

Wussten Sie, dass Amsterdam sehr grün ist? Und das nicht nur aufgrund der vielen Parks, sondern auch als Heimat der Brauerei Heineken, die mit ihren vielen Standorten das Stadtbild prägt und von der man sich bei der multimedialen 5D-Show bei Heineken-Experience einen eigenen Eindruck verschaffen und sie mit allen Sinnen genießen kann.

Wussten Sie, dass Naturwissenschaften einen wahnsinnigen Lärm verursachen können? Wenn nämlich im Nemo Science Center unzählige Schulklassen selbst mit Wasserkraft, Strom, Schwerkraft etc. experimentieren können und auch einen Blick in eine „Peep-Show“ werfen dürfen, in die rosa gestaltete und ausgesprochen beliebte Abteilung „Teen Facts“, wo ganz im Geiste des liberalen Amsterdam, in dem die erste Homo-Ehe in Europa gefeiert wurde, Jugendliche unverkrampft über Sex & Co aufgeklärt werden.

Wussten Sie, dass Sie mehrstündige Wartezeiten bei einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt vermeiden können, indem Sie rechtzeitig einen Termin reservieren? Es kann Ihnen dann aber passieren, dass Sie keine einzige Minute vorher eingelassen werden und vor dem Eingang frieren müssen – mit einem launigen Kommentar eines Angestellten, dass wir doch eh Glück hätten, weil es nicht regne. So geschehen bei unserem Besuch des Anne-Frank-Hauses, das man allerdings wirklich nicht auslassen sollte.

Die Geschichte der Anne Frank aus Frankfurt kennt jeder, aber wussten Sie, dass ein großer Teil der Amsterdamer jüdischen Gemeinde Nachkommen sephardischer Juden ist, die aus Spanien vor der Inquisition nach Holland geflohen sind? Wir haben einen dieser Nachkommen kennen gelernt, und zwar in der Gehörlosenschule Kentalis, wo er als gehörloser Lehrer unterrichtet und uns die Gehörlosenbildung in den Niederlanden näher gebracht hat.

Wussten Sie, dass das Van Gogh Museum bis zu zwei Millionen Besucher pro Jahr hat? Wir gehörten dazu und haben uns die wunderschönen Bilder dieses berühmten Malers, der zu Lebzeiten kein einziges Bild verkauft hat, im Original betrachtet. Zum Glück noch zu einer frühen Tageszeit, denn später wurde es immer voller, und im Sommer muss man sogar vor dem Eingang stundenlang warten, wie uns das durchwegs freundliche Personal erzählte.

All das wussten Sie vielleicht schon, und doch lohnt es sich, das alles live vor Ort anzuschauen und zu erleben – nicht ohne ein Foto zu machen im oft regnerischen Amsterdam. Vor dem weiß-roten, lebensgroßen Schriftzug: i amsterdam.

 

 

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