Alle Wege führen nach Rom
Klassenbeitrag

Vom 15.-19. April 2024 haben wir uns ins bunte römische Leben geworfen und die Ewige Stadt entdeckt. Wir sind dem Papst und einem besonderen Schweizer Gardisten aus Zürich begegnet, haben Gemeinschaft erlebt und eine unvergessliche Zeit gehabt. 3 Jahre lang haben wir darüber gesprochen, dass wir im Rahmen unseres Religionsunterrichts mit Frau Brigitte Müller und Frau Getraud Frey nach Rom fahren dürfen und endlich war es so weit.

Es gibt einige Orte auf der Welt, die sollte man einmal im Leben gesehen haben: Rom gehört dazu. Fünf Tage lang haben wir - die Schüler*innen der 3HKA+B und 3 HMA+B - die Stadt durchstreift. Das Zentrum von Rom haben wir zu Fuß erobert, erschöpft haben wir uns am Schluss auf der Spanischen Treppe niedergelassen, um das Dolce Vita zu genießen. Leider hat uns ein Carabiniere aufgescheucht, da es seit Juni 2019 verboten ist, dort zu sitzen. Das Bauwerk wurde in den letzten Jahren durch die Müllberge der Tourist*innen derart in Mitleidenschaft gezogen, dass es 2016 für 1,5 Millionen Euro erneuert werden musste.

Das größte geschlossene Bauwerk der Antike, das Kolosseum, haben wir gemeinsam mit tausenden Menschen aus aller Welt bestaunt. Wie viele Fotos vom Kolosseum gibt es eigentlich weltweit? Natürlich fährt man auch nach Rom, um das Zentrum des römischen Weltreichs, das Forum Romanum zu bestaunen. Einigen von uns war vor Ort das Finden eines WCs wichtiger, im Forum hat ein Schüler der 3 HKA einer Touristin Erste Hilfe geleistet, wir sind sehr stolz auf ihn!

An verschiedenen wichtigen Glaubensorten, etwa den Katakomben von San Callisto, der Peterskirche und den unzähligen bedeutenden Kirchen, in die uns Prof. Müller geschleppt hat, haben wir christlichen Glauben auf eine lebendige und sehr vielfältige Art und Weise erlebt. Das Bild von den Menschen hinter den vatikanischen Mauern hat sich für uns durch die spannende Begegnung mit dem Schweizer Gardisten David verändert. In Zukunft werden wir bei Fernsehübertragungen aus dem Vatikan die Schweizer Gardisten genauer in den Blick nehmen.  Er hat uns seine Lieblingsrestaurants in Rom verraten!

Die Ewige Stadt ist auch Heimat einer der ältesten jüdischen Gemeinden. Der Besuch der prächtigen Synagoge im jüdischen Viertel, die wegen ihrer einzigartigen quadratischen Kuppel von uns allen ausführlich fotografiert wurde, hat uns sehr beeindruckt. Bitte vergesst bei eurem Besuch nicht, wie wir eine Münze in die „Fontana di Trevi“ zu werfen, dann kehrt ihr zurück nach Rom … wer zwei Münzen hineinwirft, verliebt sich. Ein Tipp: Besucht unbedingt das Viertel Trastevere, angeblich wohnen dort die „Romani de Roma“, die echten Römer. Als solche darf man sich aber nur bezeichnen, wenn man seit mindestens sieben Generationen in Rom ansässig ist. Es gibt nichts Stimmungsvolleres, als sich in Trastevere in eines der vielen Straßenlokale zu setzen, einen Teller Pasta oder den Klassiker „Cacio e Pepe“ zu bestellen und die Uhr im Blick zu haben, weil um 22.00 Uhr sich die Pforten unseres Klosters schließen.

Ci vediamo a Roma!

Text: 3HKA+B und 3 HMA+B

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