Erasmus+ an der HLMW9

Seit 2004 nimmt die HLMW9 an Erasmus+ Projekten der Europäischen Union teil. Lesen Sie hier mehr über unsere Aktivitäten.

Unser Erasmus+-Projekt in Belgien: Eine Woche voller Waffeln, Pommes und Menschenrechte!

Was im Jahr 2024 als vielversprechende Idee seinen Anfang nahm, entwickelte sich zu einer besonderen internationalen Erfahrung für die Schülerinnen des 2AMA sowie fünf Schülerinnen der 4HMA. Begleitet von ihren Lehrkräften, Frau Illmeyer und Frau Sanna, nahmen sie an einem von der Europäischen Union geförderten Erasmus+-Projekt teil.

Gemeinsam mit unserer Partnerschule KOHa Sint-Jozef in Hamme, Belgien, setzten wir uns intensiv mit den Themen Menschenrechte und europäische Identität auseinander und erhielten dabei Einblicke in die belgische Kultur und Lebensweise.

Den Auftakt bildete ein virtueller Austausch: österreichische und belgische Schüler*innen stellten sich einander in kurzen Videos vor, präsentierten ihre Schulen und tauschten sich über typische Stereotype ihrer Heimatländer aus. Auf diese Weise konnten bereits im Vorfeld erste Kontakte geknüpft und gegenseitiges Verständnis entwickelt werden, noch bevor die erste persönliche Begegnung stattfand.

Außerdem freuten wir uns, die belgischen Lehrkräfte Gianni und Ineke in der Anfangsphase des Projekts in Österreich begrüßen zu dürfen.

Im Oktober 2025 durften wir schließlich unsere belgische Partnerklasse in Wien willkommen heißen. Während ihres Aufenthalts gaben wir den Schüler*innen einen Einblick in die österreichische Kultur und unsere Traditionen. Gemeinsam bereiteten wir Spezialitäten wie Wiener Schnitzel, Erdäpfelsalat und Apfelstrudel zu. Darüber hinaus organisierten wir eine Stadtführung durch Wien, besuchten das österreichische Parlament und die UNO, organisierten ein Picknick am Kahlenberg und begannen mit der Arbeit an einem gemeinsamen Magazinprojekt zum Thema „Städte der Zukunft“.

Der zweite Teil des Austauschs führte uns im Mai 2026 nach Belgien. Dort wurden wir von unseren Gastgeber*innen herzlich empfangen und sogar offiziell von der Bürgermeisterin begrüßt. Während unseres Aufenthalts erkundeten wir zahlreiche belgische Städte, darunter Antwerpen, Brüssel, Brügge, Gent und die Küstenstadt Ostende. Neben dem Besuch von Museen und historischen Sehenswürdigkeiten gewannen wir wertvolle Einblicke in die Geschichte, Kultur und den Alltag des Landes.

Wir nahmen an vielfältigen Aktivitäten teil, die von den österreichischen und belgischen Schüler*innen organisiert wurden, darunter eine Stadtführung und eine Bootsfahrt durch das malerische Brügge sowie eine abwechslungsreiche Schnitzeljagd durch Gent. Der gemeinsame Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel eröffnete uns spannende Einblicke in die Arbeitsweise der Europäischen Union und vertiefte unser Verständnis internationaler Zusammenarbeit.

Während des gesamten Projekts arbeiteten Schülergruppen gemeinsam an Magazinen, in denen sie ihre Visionen einer lebenswerten und zukunftsorientierten Stadt präsentierten. Die intensive Auseinandersetzung mit Menschenrechten, gesellschaftlichen Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen verband kreatives Gestalten mit kritischem Denken, interkulturellem Lernen und internationaler Zusammenarbeit. In den abschließenden Präsentationen spiegelten sich nicht nur die Vielfalt der entwickelten Ideen wider, sondern auch die neuen Freundschaften, die im Laufe des Projekts entstanden waren.

Der Erasmus+-Austausch war für alle Beteiligten eine bereichernde und prägende Erfahrung. Er hat unseren Horizont erweitert, unser Bewusstsein für Menschenrechte geschärft und grenzüberschreitende Freundschaften entstehen lassen.

Danke, Erasmus+, für diese unvergessliche Erfahrung!

Was unseren Schüler*innen an Belgien besonders gefallen hat:


Ich konnte viel über die Unterschiede der Kulturen lernen, das Beste waren aber die Freunde, die wir durch das Projekt gefunden haben.

Es hat mich offener gemacht.

Ich fand es toll, dass sich alle verstanden haben. Und ich habe eine neue Perspektive auf Belgien - von wegen nur Pommes und Waffeln.

Die Reise nach Belgien hat uns näher zusammengebracht und wir haben viele lustige Momente erlebt.

Es war spannend sich mit gleichaltrigen auszutauschen, die in einem anderen Land mit anderer Sprache und Kultur aufwachsen.

Miteinander ist der beste Weg zu Frieden auf der Welt! ♥

Ich würde sofort wieder nach Brügge fahren. Es war bunt und cool und trotzdem romantisch und irgendwie märchenhaft. Dort gabs auch die besten Waffeln!

Die Reise nach Belgien war eines der schönsten Erlebnisse, weil wir uns alle näher kennengelernt haben und neue Erfahrungen und Erinnerungen gesammelt haben.

Our Erasmus+ Project in Belgium: a week full of waffles, fries and human rights! 

What started as an exciting idea in 2024 turned into an unforgettable international experience for the students of 2AMA and five students of 4HMA, accompanied by their teachers Ms. Illmeyer and Ms. Sanna. Through an Erasmus+ project funded by the European Union, we had the opportunity to collaborate with students from KOHa Sint-Jozef in Hamme, Belgium, and explore the topics of human rights and European citizenship from an international perspective as well as learning to live the Belgium way. 

The project began with a virtual exchange. Austrian and Belgian students introduced themselves through videos, presented their schools, and discussed stereotypes about their countries. This helped us get to know each other before meeting in person. We were also pleased to welcome the Belgian teachers, Gianni and Ineke, to Austria during the early stages of the project.

In October 2025, our Belgian partners visited Vienna. During their stay, we introduced them to the Austrian culture and many of our traditions. Together, we prepared typical Austrian dishes, including Wiener Schnitzel, potato salad, and Apfelstrudel. We also organised a city tour, visited the Austrian Parliament, and began working on a joint magazine project focusing on future cities and human rights.

The second part of the exchange took place in May 2026, when we travelled to Belgium. Our hosts welcomed us warmly at their school, and we even had the honour of being greeted by the Mayor of Hamme. During the week, we explored several Belgian cities, including Antwerp, Brussels, Bruges, Ghent, and the seaside of Ostend. We visited museums, discovered historical landmarks, and learned more about Belgian culture and everyday life.

One of the highlights of our stay was visiting the European Parliament in Brussels, which allowed us to gain a deeper understanding of European cooperation and democratic values. We also enjoyed activities organised by our Belgian partners, such as a guided tour through Bruges, a boat trip along its canals, and a treasure hunt in Ghent.

Throughout the project, students worked together on magazines presenting their visions of utopian cities. By addressing various human rights issues and proposing creative solutions for current challenges, we combined intercultural learning with critical thinking and teamwork. The final presentations showcased not only our ideas but also the strong partnerships that had developed over the course of the project.

The Erasmus+ exchange was a unique experience that broadened our horizons, strengthened our understanding of human rights, and created lasting friendships across borders. For many of us, it was our first visit to Belgium, making the experience even more memorable.

Thank you, Erasmus! 

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