Unser Erasmus+-Projekt in Belgien: Eine Woche voller Waffeln, Pommes und Menschenrechte!
Was im Jahr 2024 als vielversprechende Idee seinen Anfang nahm, entwickelte sich zu einer besonderen internationalen Erfahrung für die Schülerinnen des 2AMA sowie fünf Schülerinnen der 4HMA. Begleitet von ihren Lehrkräften, Frau Illmeyer und Frau Sanna, nahmen sie an einem von der Europäischen Union geförderten Erasmus+-Projekt teil.
Gemeinsam mit unserer Partnerschule KOHa Sint-Jozef in Hamme, Belgien, setzten wir uns intensiv mit den Themen Menschenrechte und europäische Identität auseinander und erhielten dabei Einblicke in die belgische Kultur und Lebensweise.
Den Auftakt bildete ein virtueller Austausch: österreichische und belgische Schüler*innen stellten sich einander in kurzen Videos vor, präsentierten ihre Schulen und tauschten sich über typische Stereotype ihrer Heimatländer aus. Auf diese Weise konnten bereits im Vorfeld erste Kontakte geknüpft und gegenseitiges Verständnis entwickelt werden, noch bevor die erste persönliche Begegnung stattfand.
Außerdem freuten wir uns, die belgischen Lehrkräfte Gianni und Ineke in der Anfangsphase des Projekts in Österreich begrüßen zu dürfen.
Im Oktober 2025 durften wir schließlich unsere belgische Partnerklasse in Wien willkommen heißen. Während ihres Aufenthalts gaben wir den Schüler*innen einen Einblick in die österreichische Kultur und unsere Traditionen. Gemeinsam bereiteten wir Spezialitäten wie Wiener Schnitzel, Erdäpfelsalat und Apfelstrudel zu. Darüber hinaus organisierten wir eine Stadtführung durch Wien, besuchten das österreichische Parlament und die UNO, organisierten ein Picknick am Kahlenberg und begannen mit der Arbeit an einem gemeinsamen Magazinprojekt zum Thema „Städte der Zukunft“.
Der zweite Teil des Austauschs führte uns im Mai 2026 nach Belgien. Dort wurden wir von unseren Gastgeber*innen herzlich empfangen und sogar offiziell von der Bürgermeisterin begrüßt. Während unseres Aufenthalts erkundeten wir zahlreiche belgische Städte, darunter Antwerpen, Brüssel, Brügge, Gent und die Küstenstadt Ostende. Neben dem Besuch von Museen und historischen Sehenswürdigkeiten gewannen wir wertvolle Einblicke in die Geschichte, Kultur und den Alltag des Landes.
Wir nahmen an vielfältigen Aktivitäten teil, die von den österreichischen und belgischen Schüler*innen organisiert wurden, darunter eine Stadtführung und eine Bootsfahrt durch das malerische Brügge sowie eine abwechslungsreiche Schnitzeljagd durch Gent. Der gemeinsame Besuch des Europäischen Parlaments in Brüssel eröffnete uns spannende Einblicke in die Arbeitsweise der Europäischen Union und vertiefte unser Verständnis internationaler Zusammenarbeit.
Während des gesamten Projekts arbeiteten Schülergruppen gemeinsam an Magazinen, in denen sie ihre Visionen einer lebenswerten und zukunftsorientierten Stadt präsentierten. Die intensive Auseinandersetzung mit Menschenrechten, gesellschaftlichen Herausforderungen und möglichen Lösungsansätzen verband kreatives Gestalten mit kritischem Denken, interkulturellem Lernen und internationaler Zusammenarbeit. In den abschließenden Präsentationen spiegelten sich nicht nur die Vielfalt der entwickelten Ideen wider, sondern auch die neuen Freundschaften, die im Laufe des Projekts entstanden waren.
Der Erasmus+-Austausch war für alle Beteiligten eine bereichernde und prägende Erfahrung. Er hat unseren Horizont erweitert, unser Bewusstsein für Menschenrechte geschärft und grenzüberschreitende Freundschaften entstehen lassen.
Danke, Erasmus+, für diese unvergessliche Erfahrung!