©palmers textil ag
Sich selbst zu lieben, wie man ist.

Sie ist nicht nur Absolventin der HLMW9, sondern ist auch Aktivistin und aktuell Model für die neue Palmers Kampagne „Sexy, not sorry.“ Wir haben mit Bianca Rosemarie Schönhofer gesprochen und wollten wissen, wie sich ihr Leben seit dem Schulabschluss verändert hat, was sie beruflich macht und vor allem,wofür ihre Leidenschaft brennt.

Könnten Sie uns bitte zuerst etwas zu Ihrem Werdegang erzählen?

Ich habe von 2008 bis 2014 die HLMW9, Fachschule und Aufbaulehrgang für wirtschaftliche Berufe für Hörbeeinträchtigte besucht und mit Matura abgeschlossen. 

Danach habe ich zuerst Ernährungswissenschaft studiert. Diese Studienrichtung hat mir aber nicht wirklich gefallen, deshalb habe ich dann zu Biologie gewechselt. Nebenbei war ich auch als Köchin in einem Betriebsrestaurant tätig. Nach langen Überlegungen habe ich mich entschieden, nicht mehr weiterzustudieren, da meine Leidenschaft wo anders lag und liegt, und zwar in der Gastronomie. 

Ich habe eine Ausbildung in Gastronomiemanagement begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Nach der Ausbildung bekam ich die Möglichkeit, mein Wissen in der Praxis anzuwenden und durfte ein kleines Betriebsrestaurant für ca. 300 Gäste leiten. 

Jetzt bin ich als Food & Beverage Supervisorin für zwei Marriott Hotels zuständig. Und wie ihr auch eben mitbekommen habt, bin ich nebenbei auch Model und Aktivistin.

Als Nächstes steht eine Ausbildung in Eventmanagement auf meinem beruflichen Plan. Denn man lernt im Leben nie aus. 

Sie sind Aktivistin und Model und setzen sich für Self Love, Body Positivity und Disability ein.
Ich wollte eigentlich am Anfang kein Model werden. Ich habe einfach Fotos von mir gemacht und auf Social Media gepostet. Das war nur für mich selbst gedacht und ich habe das als eine Art Therapie für mich selbst gesehen, um mich selbst zu lieben, so wie ich bin. Dadurch sind dann viele Fotograf*innen aufmerksam geworden und hatten Interesse mit mir zusammenzuarbeiten. Meine Reichweite auf Social Media wurde größer, dies habe ich genutzt, um andere Menschen über die Gehörlosen-Community und auch über Gebärdensprache aufzuklären bzw. darauf aufmerksam zu machen. Einfach um Inklusion zu fördern. 

 Aktuell sind Sie als Model für die Kampagne von Palmers „Sexy, not sorry.“ zu sehen. Wie kam es zur Zusammenarbeit?

Ich habe die Anfrage durch meine Agentur bekommen und sie wollten mich als Model und Aktivistin für ihre Kampagne. Ich habe mich sehr geehrt gefühlt und zugesagt. Passend zum Motto „Sometimes people with disabilities also have special skills that benefit companies“. 

Welches Potenzial haben Kampagnen wie jene von Palmers auf die „Hautkrankheit“ Vitiligo aufmerksam zu machen? 

Für mich ist es nicht wichtig, dass ich nur wegen meiner Hautkrankheit Vitiligo Aufmerksamkeit bekomme, sondern auch durch meine „unsichtbare“ Behinderung., die nicht jeder sehen kann. Durch Vitiligo habe ich fast 98 % meiner Pigmentzellen verloren. Deswegen habe ich auch eine Art Identitätskrise durchgemacht, weil ich mich rechtfertigen musste, woher ich komme. 

Wie waren bisher die Reaktionen auf die Kampagne? 

Bis jetzt waren die Reaktionen sehr positiv. Meine Familie und Freund*innen, aber auch die Follower*innen haben sich sehr gefreut, dass es mehr Diversität gibt. 

Wenn Sie an Ihre Schulzeit und Ihr jugendliches Ich zurückblicken: Gibt es etwas, das Sie jungen Menschen auf den Weg mitgeben möchten?

Nutze die Zeit, deine Persönlichkeit und dein Potenzial weiterzuentwickeln und zu erweitern. Egal wie schwer es ist, dein Ziel zu erreichen, gib niemals auf, denn wenn du es auch wirkllich willst, wirst du es schaffen!

 

Hier geht es zum Instagram Kanal von Bianca: https://www.instagram.com/bianca_rosemarie/

 

 

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